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Stahlmarkt 7-8/2026

Stahlmarkt 7-8/2026

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Branchentrends im Stahlhandel: Marktanalysen, Unternehmensnews und Technologieentwicklungen für Handel, Industrie und Metallverarbeitung.

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Beschreibung

stahlmarkt richtet sich an Entscheidungsträger aus dem Stahlhandel und den Stahl-Service-Centern sowie deren Lieferanten aus der Stahlverarbeitung und der Stahlindustrie. Zur Zielgruppe zählen ebenfalls die wichtigsten Abnehmer-Industrien, darunter die Automobil-, Bau- und Energieindustrie.

Aktuelle Marktdaten und Prognosen
Wir liefern regelmäßig valide Kennzahlen und Prognosen für die Stahlbranche – von Produktionsmengen über Preise bis hin zu globalen Handelsentwicklungen.

Rahmenbedingungen und Markttrends
Ob internationale Handelspolitik, Energiewende oder geopolitische Einflüsse: stahlmarkt analysiert die Faktoren, die den Markt bewegen – und was sie für Ihr Geschäft bedeuten.

Praxisbeispiele aus Unternehmen
Erfolgsgeschichten und Best Practices aus der Branche zeigen, wie Unternehmen Herausforderungen meistern und Innovationen erfolgreich umsetzen.

Voller Fokus auf Entscheider:innen
stahlmarkt richtet sich gezielt an Fach- und Führungskräfte der Branche. Unsere Inhalte sind praxisnah, strategisch relevant und unterstützen Sie bei fundierten Entscheidungen.

Aus dem Inhalt:

Die Stahlbranche bewegt sich weiter in einem anspruchsvollen Spannungsfeld: Die Rohstahlproduktion in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr zwar spürbar erholt, gleichzeitig bleibt die Nachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen schwach. Hinzu kommt hoher Importdruck auf den europäischen Markt. Neue EU-Handelsschutzmaßnahmen sollen hier gegensteuern und verändern zugleich die Bedingungen für Handel und Beschaffung.

Wie Unternehmen unter diesen Voraussetzungen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können, zieht sich als roter Faden durch die aktuelle Ausgabe. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz spielen dabei eine immer größere Rolle: Wir zeigen, welche Einsatzmöglichkeiten KI bereits heute für den Stahlhandel bietet und wie digitale Zwillinge Produktionsprozesse effizienter und nachhaltiger machen können. Gleichzeitig verändert sich die Branche strukturell – von der Verselbstständigung der Handels- und Werkstoffsparte von Thyssenkrupp über den strategischen Umbau bei Benteler bis zur vollständigen Übernahme der HKM durch Salzgitter.

Dass Transformation sehr konkret im betrieblichen Alltag beginnt, zeigen unsere Praxisbeispiele. Bei KD Stahl- und Maschinenbau deckt eine Photovoltaikanlage inzwischen rund 53 Prozent des Strombedarfs. Ein Solar-Contracting-Modell ermöglicht dabei langfristig kalkulierbare Energiekosten, ohne dass das Unternehmen selbst in die Anlage investieren musste. Ein Ansatz, der gerade für energieintensive Stahlbearbeiter und Service-Center interessant sein kann.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Edelstahl, Kreislaufwirtschaft und neuen Werkstofflösungen. Die Beiträge reichen von effizienteren Produktions- und Reinigungsprozessen für eine emissionsärmere Edelstahlherstellung über CO₂-Transparenz und KI-gestützte Schrottaufbereitung bis zu neuen Stählen für Elektromotoren und Crashstrukturen. Sie zeigen, dass Dekarbonisierung längst nicht mehr nur eine Frage der Stahlerzeugung ist, sondern die gesamte Wertschöpfungskette erfasst. 

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